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Burn Case: Geruch des TeufelsQuelle: amazonISBN: 3426631717 9,95 EUR
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Features
Beschreibung
Der Teufel riecht wahrlich sonderbar. Nach Schwefel natürlich, so will es die Legende. Aber er riecht auch ein wenig nach Braten, der viel zu lange im Ofen war. Zumindest riecht so das, was er an Tod zurücklässt. Das muss auch Agnes Torres erfahren. Zunächst geht sie in die Küche, aber da brutzelt nichts. Sicherheitshalber fasst das fromme Dienstmädchen ihren Rosenkranz fester, als es auf der Suche nach der Quelle des Geruchs langsam die steile Treppe zur Dachkammer ihres Arbeitgebers, des begnadeten Kunstkritikers und bekennenden Gotteslästerers Jeremy Grove, nach oben steigt. Und tatsächlich findet sie dort die Ursache des diabolischen Gestanks: Oben liegt der Kritiker, mit einem aufgebrannten Hufeisen, die Zunge schwarz nach draußen stehend, verbrannt von innen. Für Agnes ist die Sache klar: „Der Teufel persönlich hatte Jeremy Groves seine Aufwartung gemacht.“Ganz so einfach wie das Hausmädchen will es sich FBI Special Agent Pendergast in Burn Case nicht machen. Gemeinsam mit dem abgehalfterten Sergeant D’Agosta, der sich von seinem Vorgesetzten nicht länger herumkommandieren lassen will, macht sich der unkonventionelle Ermittler auf die Spur des Täters, den er unter den Lebenden statt unter den Leibhaftigen vermutet. Dabei gerät er ins Visier einer skrupellosen Sekte, die New York als modernes Sodom richten will.
„Es gibt keinen schändlicheren Berufsstand als den des Kritikers“, heißt es in Burn Case von Douglas Preston und Lincoln Child, „außer vielleicht den des Arztes, der einer Hinrichtung vorsitzt“. Die Autoren scheinen zu vergessen, dass manche Kritik einer Hinrichtung gleichen kann. An Burn Case allerdings hat der Kritiker nicht viel zu kritisieren. Über 600 Seiten geballte Spannung, kluge Dialoge, psychologisch ausgefeilte Charaktere -- und sogar noch ein Plot, der selbst die begeistern wird, die dachten, zum religiösen Wahn und zur religiösen Macht sei nach Sakrileg nichts mehr zu erwarten. Burn Case ist ein teuflisch gutes Buch. --Stefan Kellerer
Kunden Meinungen
Der Geruch von Langeweile....
Datum:06.04.2010 - Rating: 1/5Ich hab bis zu diesem Buch sämtliche Bücher von Preston/Child gelesen - und das ist mit Abstand das Schwächste von ihnen.
Preston/Child wollen uns zeigen, wie schlau sie sind, indem sie eine übernatürliche Ausgangssituation auf natürliche Weise erklären - mit einer haarsträubend unglaubwürdigen Erklärung! Schall und Rauch in einem solchen Übermass, dass einem fast schlecht wird davon. Was bei all ihren Büchern vorher funktionierte, geht bei diesem Buch ganz einfach in die Hose.
Die Entwicklung von Pendergast zu einem Bonvivant, der zu absolut JEDEM Anlass (Musik, Wein, Malerei, italienische Sprache, Kultur allgemein, etc. etc.) seinen Senf und sein übermenschliches Wissen geben muss, nervt mit der Zeit nur noch, nützt die urspüngliche Sympathie, die ich zu dieser Figur hatte, über Gebühr ab und lässt ihn zu einer Witzfigur verkommen. Ebenso unglaubwürdig ist seine Fähigkeit, jeder Situation gewachsen zu sein und sich stehts der Schlinge, die sich schon um seinen Hals gelegt hat, zu entziehen. Er kennt alles, war schon überall und ist unzerstörbar. Pendergast wird zum Superhelden in einem Comicbuch und darauf kann ich verzichten!
Die Nebengeschichte um Reverend Buck und seine Anhänger ist überflüssig und ebenso an den Haaren herbeigezogen wie die eigentliche Geschichte. Wie soll innert so kurzer Zeit ein so grosser Haufen von religiösen Spinnern zusammenkommen? Sogar in den USA dürfte das etwas länger als zwei, drei Tage dauern...
Die ganze Geschichte kommt unglaubwürdig konstruiert und krampfhaft gezwungen daher und der Cliffhanger am Schluss des Buches soll wohl zum Kauf des nächsten veranlassen. Diese Strategie geht bei mir nicht auf, meine Lieben. Dieses Buch war so schwach, dass ich keine Lust auf eine Fortsetzung habe.
Lieblose Übersetzung
Datum:12.12.2009 - Rating: 3/5Das Buch ist eigentlich ein typischer Preston/Child gut und spannend. Aber die Qualität leidet unter der deutschen Übersetzung.
Agent Pendergast ist nicht gut getroffen.
Mein Tipp: Wer kann, sollte das Original lesen.
Der bisher Beste!
Datum:04.08.2009 - Rating: 5/5Das Autorenduo Preston/Child bewerkstelligt ein kleines Wunder: Immer wieder werfen die beiden mit unnachahmlicher Souveränität richtig dicke Thriller auf den Markt, die nicht nur Spaß machen, sondern sich auch in jede erdenkliche Weise erfrischend von den geplanten, kalkulierten Durchschnittsspannungsromanen abheben. So vereinen die beiden in Burn Case all ihre Stärken zu einem runden Ganzen: Atmosphäre, Spannung, Tempo, Humor, Grusel, glaubwürdige Charaktere (nicht realistische, aber im Preston/Child-Kosmos glaubhafte!!) Diesmal stimmt der Highnoon, alles wirkt ausgewogen und perfekt. Sogar die Übersetzung von Klaus Fröba nervt diesmal nicht, da er sich mit Phrasen stark zurückhält.
Burn Case (Warum, frage ich, immer wieder englische Titel im Deutschen, die sich vom Originaltitel unterscheiden? Die spinnen bei Droemer ) ist das, was früher die James-Bond-Filme waren (nur eine Spur unheimlicher und mysteriöser, man fühlt sich bei Burn Case an den Roman Der Luzifer-Plan von Lossau/Schumacher erinnert). Nahezu perfekte Unterhaltung, die gar nicht mal oberflächlich daherkommt, sondern einmal mehr Fiktives mit Realem vermischt.
Bleibt die Frage, warum bisher bis auf Relic keines der Bücher um den Rolls Royce-fahrenden FBI-Agenten Pendergast verfilmt wurde (und in der Relic-Verfilmung wurde er wahrscheinlich zum Entsetzen von Preston/Child sogar gestrichen!) Eine bessere Vorlage für einen ausnahmsweise mal richtig guten Hollywood-Blockbuster kann man sich für sein Kopfkino nicht wünschen! Volle Punktzahl.
Will weiter lesen
Datum:20.07.2009 - Rating: 5/5Ich will einfach nur den nächsten Teil lesen, sehr gut an den Vorgänger angegliedert und lässt auf das nächste Buch die Spannung erhöhen.
Empfehlenswert!!!
WIE IMMER: EINFACH NUR GENIAL - MAN KANN NCHT GENUG BEKOMMEN
Datum:11.03.2009 - Rating: 5/5zum Inhalt: in New York werden zwei Personen tot aufgefunden. Alles deutet daraufhin, dass die beiden "vom Teufel persölich" geholt wurden. Die Leichen sind entsetzlich entstellt und scheinen von innen verbrannt zu sein. Special Agent Pendergast nimmt sich dem Fall an und deckt allerhand verborgene Geheimnisse auf und kommt dem Teufel auf die Spur...
Der erste Teil der sogenannten Pendergast-Triologie - obwohl der Agent ja auch in anderen Werken vorkommt. Die Story ist wie immer fesselnd und die Charaktere einfach großartig. Das besondere an dem Buch ist, dass hier Pendergasts verschollener Bruder wieder zum Thema wird, auch Constance - Pendergasts Mündel tritt hier auf. Allerdings wird nicht verraten, was es wirklich mit ihr auf sich hat bzw. woher sie kommt...
Ich kann das Buch - wie alles von Preston / Child - nur empfehlen!
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