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Darkness - Wettlauf mit der Zeit: Eine neuer Fall für Special Agent Pendergast

Darkness - Wettlauf mit der Zeit: Eine neuer Fall für Special Agent Pendergast

Quelle: amazon

ISBN: 3426500310
EAN: 9783426500316
Herausgeber: Droemer/Knaur

7,99 EUR
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Darkness - Wettlauf mit der Zeit: Eine neuer Fall für Special Agent Pendergast
 

Kunden Meinungen

Begeistert bis zum Schluss

Datum:07.09.2010 - Rating: 5/5

Ich kann die Rezensionen unter 4 Punkten nicht wirklich nachvollziehen. Klar ist, die Geschichten um Agent Pendergast waren sind und bleiben eine Mischung aus Mystik und realer Detektivarbeit. Nebenbei würzen die Autoren Preston und Child ihre Geschichten natürlich mit unglaublichen, teilweise recht irrwitzigen Wendungen, aber dies trägt in jeder Situation dazu bei, die Geschichte voranzutreiben und den Unterhaltungswert zu steigern.
Wer hier "unrealistisch" oder gar "langweilig" schreibt, sollte eben erst gar nicht zu Büchern dieser Autoren greifen, denn diese erheben zu keiner Zeit den Anspruch, realitätsnahe Tatort-Romane schreiben zu wollen. Wenn man die Geschichten um Pendergast so nimmt, wie sie gemeint sind, dann sind sie wie im Falle von Darkness äußerst abwechslungsreiches Kopfkino in Reinstkultur. Pendergast ist eben ein Filmstar, ein Held, dem die Tricks niemals ausgehen und der auch in den ausweglosesten Situationen immer noch ein Ass in den Ärmeln hält. Nachdem ich nun schon fast alle Pendergast-Romane durch habe, ist mir natürlich klar, dass er wohl niemals das Zeitliche segnen wird und so verliert so manch angespannte Situation ihren Reiz, weil man weiß, dass er ohnehin irgendwie "rauskommt". Dennoch finde ich die Geschichten dem Zeitgeist entsprechend erzählt.
Darkness ist eine der Pendergast-Geschichten, wo sich Preston und Child einen Schritt weiter ins Mystische wagen. Die wabbernde wolkenhafte Inkarnation des Bösen wird in diesem Roman bis zum Schluss als solche stehen gelassen. Wo bei den meisten anderen Romanen der beiden Autoren am Ende eine irdische (teilweise pseudowissenschaftliche) und völlig rationelle Erklärung der Phänomene Licht ins Dunkel bringt, darf man hier getrost in dem Glauben bleiben, es gäbe da tatsächlich so etwas, wie ein greifbar Böses in uns. Das begrüße ich und lasse mich von der Geschichte göttlich unterhalten.
Da habe ich mich bei Mount Dragon oder dem neueren "Cult" mehr gelangweilt, wenn auch auf hohem Niveau.

Zu langatmig - es gibt Spannenderes von Preston & Child

Datum:31.05.2010 - Rating: 2/5

"Darkness" ist ein neuer Fall in der Pendergast-Reihe des Autorenduos Preston & Child. Leider konnte mich das Buch nicht begeistern.

Der FBI-Agent Pendergast soll einen gestohlenen Kultgegenstand aus einem tibetanischen Kloster zurückerlangen. Der Dieb befindet sich auf dem Ozeanliner Britannia, das auch der Hauptschauplatz der Handlung von Darkness ist. Hier soll Pendergast den Gegenstand finden und so verhindern, dass es unermesslich Böses über die Welt bringt. Die Geschichte ist recht dünn, die durch Nebenhandlungen oder -darstellungen unnötig in die Länge gezogen wird.

Ja - das Buch ist zum Teil spannend, aber fesseln konnte es mich nicht. Dazu war die Story zu blass und oft auch einfach total unglaubwürdig. Hinzukommt, dass mich Agent Pendergast, der übermenschliche und geniale Ermittler mit den unfassbaren Fähigkeiten zunehmend nervt. Er ist so edel und gut, immer vorbereitet, weiß alles, kann alles und nie, wirklich nie geht ihm das Werkzeug oder das Geld aus. Oh Mann!

Also im Großen und Ganzen kann ich das Buch leider nicht empfehlen. Da gibt es echt viel Besseres von Preston & Child.

Wenn einer eine Reise tut.... Ein "Thriller", der keine hohen Wellen schlägt!

Datum:24.05.2010 - Rating: 3/5

Wofür ein grippaler Infekt doch gut sein kann... Was soll man groß tun, wenn man gerade an Pfingsten bei Superwetter ans Bett gefesselt ist? Man schnappt sich einen "Thriller", den man eigentlich für den Urlaub gekauft hat, und liest ihn in knapp zwei Tagen durch. Nun habe ich ihn geschafft und *schleppe* mich kurz an den PC, um fix eine Rezension zu schreiben.

Dabei ging es mir beim Kauf von "Darkness", dem neuen Thriller von Preston/Child, vor einer Woche wie bei den meisten ihrer Bücher. Ich überlege hin und her, ob ich das Buch kaufen soll oder nicht und entscheide mich dann doch aufgrund mangelnder Alternativen oder aus Sentimentalität dafür, es zu kaufen. Der Grund für dieses Schwanken ist, dass ich bis heute, auch nach der Lektüre von vielen ihrer "Thriller", einfach kein echter Fan der beiden geworden bin. Zwar gefälllt mir der Stil in einigen der Bücher, auch das Tempo, mit dem manche Geschichten vorangetrieben werden, ist ganz ok, ebenso sind die handelnden Personen wie die "Bösewichte" zum Teil interessant gezeichnet, aber richtig überzeugen konnten mich ihre Bücher im Unterschied zu Rankin, Wallander u.a. nie. Und so ist es leider auch wieder einmal mit "Darkness", dem neuen Werk des Erfolgsduos.

Der Plot ist dabei diesmal denkbar einfach: Pendergast ruht sich mit seinem "Mündel" - was für ein sagenhafter Begriff! - in einem tibetischen Kloster aus, setzt seine dort vor längerer Zeit begonnenen Mediationsübungen fort und wird von den Mönchen gebeten, einen Diebstahl aufzuklären. Ein Relikt aus uralter Zeit ist aus den tiefsten Tiefen des Klosters entwendet worden und Pendergast wird gebeten, dieses Relikt mit Namen "Agozyen" aufzufinden und zurückzubringen. Worum es sich bei diesem "Agozyen" handelt, wissen die Mönche zwar, wollen es zunächst aber nicht sagen, und was es genau ist, ist auch ihnen verborgen. Nur, dass es äußerst gefährlich ist, wissen sie. Was auch schon durch den Namen "Finsternis", der sich auf dem Aufbewahrungskasten wieder findet, noch einmal deutlich wird.

Flugs auf Pferd reitet Pendergast nun los und landet nach Zwischenstopps in Rom und London auf dem neuen Luxusschiff "Britannia", wo das "Agozyen" inzwischen gelandet ist. Mit bekannter Brillanz reduziert Pendergast aus über 4000 Reisenden eine kleine Gruppe Verdächtiger heraus und macht sich daran, den Diebstahl aufzuklären. Soweit so gut. Doch von nun an wird es "esoterisch" oder sagen wir - für den von Pendergast gern so bezeichnenten "beschränkten westlichen Geist" - etwas abenteuerlich. Denn nicht nur seltsame Todesfäller häufen sich, sondern auch ein "Geist" geht um, im tibetischen Buddhismus "tulpa" genannt, und erschreckt die Passagiere. Doch dann spitzen sich die Ereignisse zu, nicht nur das Schiff "Britannica" nimmt Fahrt auf, auch der Roman gewinnt an Fahrt und es beginnt ein esoterisch, sorry, buddhistisch angehauchtes Abenteuer an Bord, das sich zu einer Katastrophe zu entwickeln droht. Geht alles gut aus? Wird Pendergast das gestohlende "Agozyen" auffinden? Kann er die drohende Katastrophe abwenden? Fragen über Fragen, die "Spannung steigt", doch: Wer schon einmal einen von Preston/Childs Pendergast-Thrillern gelesen hat, wird sich nun nicht die Fingernägel abkauen, sondern sich nur gemütlich in sein Sofa kuscheln und seinen Kakao trinken...

Klingt die Beschreibung dieses Plots etwas betulich und zugleich - je nach Sichtweise - abstrus-esoterisch oder mystisch-mysteriös, so ist zu sagen: Mehr ist in "Darkness" leider einfach nicht drin! Spannung bzw. Suspense kann bei denen, die die Hauptperson Pendergast aus anderen Romanen kennen, nicht aufkommen, da der Leser weiß: es kann nichts passieren, der "Meister" ist immer auf alles vorbereitet, beherrscht alle Tricks, kennt sich nicht nur bei Wein, Musik und Kunst aus, sondern legt nebenbei auch ein paar Trickbetrügern im Kasino en passant das Handwerk.... man nimmt es inzwischen schmunzelnd zur Kenntnis, vielleicht auch achselzuckend, ist aber nie wirklich nervös oder angespannt, da Pendergast es schon richten wird - auch - so viel darf gesagt werden - wenn es zum Schluss dann doch einmal brenzlig wird für ihn.

Dass ich dieses Buch doch trotz Schnupfen und Husten in knapp zwei Tagen ausgelesen habe, liegt wohl eher daran, dass das Setting von Preston/Child interessant gewählt wurde. Der Hauptteil des Buches spielt auf dem Luxusliner "Britannia" und es ist interessant, in die Welt der Reichen und Schönen einzutauchen, die dieses Schiff bevölkern. Und zugleich auch die Zustände des Personals unter Deck kennen zu lernen - Preston/Child mal sozialkritisch, das ist auch interessant zu lesen. Die Katastrophe, auf die das Schiff zusteuert, soll hier nicht verraten werden, der Untertitel "Wettlauf mit der Zeit" gibt hier ja schon ein paar Hinweise. Vielleicht entsteht dadurch der "Sog", es durchzulesen, die Spannung ist es ganz sicher nicht - zudem wirken die Morde im ganzen Plot m.E. etwas unmotiviert, interessanter zu lesen ist eher, wie die Stimmung auf dem Schiff langsam aber sicher umschlägt und sich Unsicherheit und Panik breit macht. So liest man sich dem Ende entgegen, erfährt interessante Details aus dem tibetischen Buddhismus und erfreut sich an Superstar Pendergast, der das Geschehen wie immer auf breiter Linie beherrscht.

Gänzlich schwach ist letztendlich der Epilog des Buches, in dem Preston/Child auf gewohnte Art und Weise übernatürliche Erlebnisse wie das Auftreten des "tulpa" - zur Erinnerung: das war der *tibetisch-buddhistische Schiffsgeist* :-) - und des "Agozyen" durch eine wissenschaftliche Erklärung ins naturwissenschaftliche Weltbild zurückholen wollen, um zugleich einen Absatz später wieder ins Übernatürliche abzugleiten. Der hier auftretende Widerspruch wird auch nicht befriedigend gelöst, aber vielleicht ist das ja von Preston/Child ganz bewusst so gewollt und mein "westlicher Geist" ist einfach nur zu beschränkt. Auch die Überraschung, die Preston/Child auf den letzten Seiten aus dem Hut zaubern und die nur für die eingefleischten Leser, die den vorhergehenden Band "Maniac" gelesen haben, verständlich ist, nimmt man eher verwundert zur Kenntnis: ein weiteres amüsantes Detail eben. Was für mich jedoch ein äußerst faden Beigeschmack hinterlässt, ist die mit dieser "Überraschung" verbundene und neu eingeführte "Metabebene" der Story, nach der letztlich die gesamte Geschichte seitens der Mönche auch eine Art "Prüfung" war. Nach der Logik, "Nur indem ich ins Unglück geführt werde, kann ich Negatives ins Positive verändern", sind dann auch mehrere Hundert Tote Schiffspassagiere kein großes Problem mehr, wenn doch letztendlich das Gute erreicht wurde. Man liest, schweigt und staunt und fragt sich: Was würde unser aller Dalai Lama wohl dazu sagen?

Was bleibt als Fazit: Eine Hochstimmung lässt das Buch nicht zurück, es ist nettes Lesefutter für den Urlaub, für den einen aufgrund seiner "mystisch-esoterischen" Elemente vielleicht zu krude, für andere vielleicht gerade dadurch hip. Ich fand diese Elemente ebenso amüsant wie die Lektüre selbst, schließe mich aber anderen Rezensenten an, die dafür plädieren, die Hauptperson Pendergast entweder so langsam auslaufen zu lassen oder einmal "generalzuüberholen". Denn es ist wirklich ermüdend ständig einem Superhelden über die Schulter zu schauen, der nicht nur das Humboldtsche Bildungsideal blass aussehen lässt, da er in allen Wissenschaften sowie geschichtlichen, religiösen oder philosopischen Traditionen und Kulturen, Kunstepochen - vom Wein wollen wir gar nicht erst reden - zuhause ist, sondern auch die praktischen "Alltagsdinge" wie Holz-, Stoff- oder Blutanalyse sowie Schlösser und Safe knacken etc. mühelos beherrscht. Auf Dauer wird dies dann irgendwann nerviger als der gute alte "tulpa", der durch die Schiffsgänge wabert... :-)

Schweren Herzens gibt es dann aber doch 3 Sterne, weil Stil und Setting ok waren und ich mich dann doch ganz gut unterhalten fühlte. Dennoch: die Tendenz geht eher zu zwei Sterne, aber wir wollen mal nicht so sein. So long!

Absolut hanebüchen

Datum:16.05.2010 - Rating: 2/5

Ja, ich habe das Buch zu Ende gelesen, in der Hoffnung dass es noch besser wird! Hatte schon einige Pendergast-Romane gelesen, aber dieser schlägt dem Fass den Boden aus!
Absolut esoterischer Müll, hat nichts mehr mit einem gepflegten Thriller zu tun....das "Monster", die Auflösung...nein das Buch hat mir überhaupt nicht gefallen!
Eins der schlechtesten, die ich je zu Ende gelesen habe.

Spannung, guter Aufbau, Top

Datum:14.05.2010 - Rating: 5/5

Sehr spannend, wie immer ein echtes Lesevergnügen.
Agent Pendergast immer wieder mit Überraschungen.
Empfehlung.

 

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